Ein Karpfen und wenig Bisse !

Das Vereinsfischen am Weiher fand diesmal am Sonntag, den 13. September, statt. Der Termin war lange bekannt. Umso enttäuschender war die geringe Teilnehmerzahl. Lediglich elf Kameraden hatten sich eingefunden, um an einem kühlen Herbstmorgen und vielversprechenden Angeltag einen möglichst großen Fisch zu fangen. Doch wie schon im letzten Jahr waren die Fische nicht in Beißlaune. Lediglich unserem Jungfischer Louis Bauer gelang es, einen pfundigen Schuppenkarpfen (etwa 4,5 Pfund) zu landen (s. Foto).

Mit einem lustigen Beisammensein bei deftiger Brotzeit und unter Einhaltung der Corona-Regeln endete die Veranstaltung gegen Mittag.

Bitte beachten: Die Termine von 2020 der Jugend wurden angepasst: Jugendtermine 2020 (PDF, aktualisiert)

Die aktuellen Regelungen sind unter folgenden Link veröffentlicht:

https://www.stmelf.bayern.de/ministerium/241613/

Gemäß des Bayerischen Staatsministeriums wird in den FAQs klargestellt:

https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php


Die Jahreshauptversammlung (JHV) fand heuer zum wiederholten Mal im Gasthof „Schernfelder Hof“ statt. Sie wurde eröffnet mit der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, der Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit und mit dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder. Darauf folgte sein Bericht.

Lob und Dank zollte der 1. Vorsitzende den Spendern für unseren Verein: Helmut Ernstberger und Martin Bauer. Beide Herren wurden ebenso im Bericht des Kassiers mit viel Lob und Anerkennung bedacht, da sie unser „Renaturierungsprojekt Merkelweiher“ mit ihren Spenden großzügig unterstützt haben.

Über den aktuellen Stand der Renaturierungsmaßnahme wurde die Mitgliederversammlung informiert. Zu Beginn und noch während der Veranstaltung wurden in einer
Slideshow-Präsentation Fotos gezeigt von den am Merkelweiher durchgeführten Arbeiten. Zudem informierte unser Kassier in seinem Bericht: Die Maßnahme konnte 2019 erfolgreich abgeschlossen werden. Einzig die Informationstafel am Weiher steht noch aus.

Im Anschluss folgten die Berichte, des Jugendwarts und des Gewässerwarts. Die Vorstandschaft wurde durch die Mitgliederversammlung entlastet.

Zwei Höhepunkte der JHV: Johann Betz bekam „in Anerkennung der Verdienste um die Fischerei“ die Ehrennadel in Gold. Helmut Benz wurde das 4. Mal in Folge als Vereinsmeister mit dem Pokal ausgezeichnet.
Außerdem erhielten mehrere Mitglieder Treueurkunden. An dieser Stelle die Namen und die jeweilige Vereinszugehörigkeit:
Jens Doneck und Michele Mazzone für 50 Jahre; Hans Schreiber und Franz Josef Weinzierl für 40 Jahre; Georg Gabler, Matthias Argauer, Heinrich Bauer, Helmut Glashauser, Benno Emslander und Albert Fleischmann für 25 Jahre.

Da Gewässerwart Johann Betz aus der Vorstandschaft ausgeschieden ist, wurde mit Adam Meier ein Nachfolger gewählt.

Seitens der Vorstandschaft kam der Vorschlag, den Mitgliedsbeitrag und den Arbeitsdienstbeitrag (Stundensatz) zu erhöhen. Das brisante Thema wurde in seinen Komponenten und seiner Dringlichkeit überzeugend dargestellt. Nach einer kurzen Diskussion beschloss die Mitgliederversammlung eine Erhöhung des Jahresbeitrags und des
Arbeitsdienstes.

Schriftliche Anträge zur JHV waren beim Vorstand nicht eingegangen. Die Frage des Vorsitzenden, ob jemand hier und jetzt in der Versammlung ein Anliegen vorbringen und sich zu Wort melden möchte, brachte keine Wortmeldung.

Die Versammlung endete gegen 17.30 Uhr.


„Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See …“ – auf unserer Weihnachtsfeier wurde bei guter Stimmung wieder kräftig gesungen. Das Lied wurde stimmungsvoll begleitet von unserer Musikerin Angelika. Sie gestaltete an diesem Abend den musikalischen Rahmen und spielte auf ihrer „Steirischen Harmonika“ viele schöne Weihnachtslieder. Weihnachtsgeschichten wurden vorgetragen – eine stimmte nachdenklich, eine weitere (im Oberbayrischen Dialekt) regte zum Schmunzeln an.

Die Tische waren geschmackvoll dekoriert, der Tannenbaum war festlich geschmückt und aus der warmen Küche gab‘s gutes deftiges Essen. Die Jugendgruppe kam auch wieder auf ihre Kosten; sie freute sich über die Wichtelbescherung, und die Freude war ansteckend.

Es war eine schöne Feier.