Im bekannten „Farbatlas der Angelfische“ von Erwin Staub heißt es zum Fang des Aals: „Warme gewittrige Abendstunden, auch leichter Regen bringen die besten Erfolge.“ Davon war der Mai heuer weit entfernt. Laut Wetterdienst war dieser Monat der kälteste seit 2010, nachdem der April der kälteste seinesgleichen seit 44 Jahren gewesen sei. Am 28. Mai – am Tag des Aalfischens – hatte die Wassertemperatur der Altmühl gerade 13°C und die Spätabend-Temperaturwerte waren noch einstellig. Keine guten Voraussetzungen für einen Aalfang, aber dennoch: Vier Petrijünger waren erfolgreich und brachten ihre Aale zum Abwiegen: Reinhold Tyebo (350g), Benno Rudholzer (370g), Wolfgang Wolf (530g) und Sebastian Hiemer (820g). Der ganz große „Kiloaal“ blieb in dieser Nacht aus.
Wir wissen warum!


Es war „gefühlt“ knapp. Denn bald nach der guten Nachricht, dass wir Gründonnerstag unter Auflagen abfischen und verkaufen dürfen, hieß es plötzlich: Gründonnerstag = Ruhetag und „Wir bleiben zu Hause.“ Doch schon Stunden später ruderte die Regierung zurück - ein Glücksfall für uns und unser traditionelles Abfischen. Anders also als im letzten Jahr konnten wir die Aktion wieder termingerecht durchführen.

Am Tag selbst schien das Glück uns hold: Bestes Frühlingswetter, hochmotivierte Helfer und schön gewachsene Fische gleicher Größe. Die Kundschaft kam zahlreich, es gab viele Vorbestellungen, auch größere Mengen Fisch wurden vorab geordert. Alles verlief glatt, die Stimmung war ausgesprochen gut.

Ein großer Dank geht wieder an alle Helfer, die sich an diesem Tag beim Abfischen, Schlachten oder beim Verkauf mächtig ins Zeug gelegt haben. Zudem geht ein besonderes Lob an unsere beiden Vereinsmitglieder Alfons Sattler und Harald Vater. Die beiden haben die Fische täglich gefüttert und auch sonst ein wachsames Auge auf unsere Kapellbuckforellen gehabt. „Vergelts Gott“.

Die Ausübung der Angelfischerei ist grundsätzlich weiterhin unter den geltenden Kontaktbeschränkungen möglich.

Eure Vorstandschaft


Unser Umwelttag, der im Frühjahr nicht stattfinden konnte, wurde am 10. Oktober nachgeholt. Wie üblich wurden die einzelnen Streckenabschnitte unserer Angelgewässer von Müll und Unrat befreit. Zirka 14 Müllsäcke konnten befüllt und entsorgt werden. Ein Ergebnis – das sich sehen lassen kann.
An dieser Stelle sei den wenigen fleißigen Helfern ein besonderes „Vergelt‘s Gott“ gesagt. Sie haben sich vom schlechten Wetter nicht abhalten lassen und ihren Beitrag für Natur und Umwelt geleistet. Und wer von uns Anglern freut sich nicht über eine „aufgeräumte“ Altmühl.


Zahlreiche Teilnehmer und gute Fänge!

Nachdem heuer Anfischen, Aalfischen und ebenso das Königsfischen coronabedingt abgesagt werden mussten, stieß die Ankündigung dieser beliebten vereinsinternen Veranstaltung umso mehr auf offene Ohren. 44 Teilnehmer hatten sich angemeldet, 13 waren erfolgreich.

Gefischt wurde - wie schon die letzten Jahre - auf der Gewässerstrecke zwischen Arnsberg (Spreng-Wasser) und Kemathen (Hopfner-Wasser) in der Zeit von 6.30 bis zirka 11.00 Uhr. Treffpunkt der Angler nach dem Fischen war das Gasthaus „Zum blauen Hecht“ in Grösdorf. Hier wurden nach 11.00 Uhr die Fänge abgewogen.

Die beiden schwersten Fische, jeweils Karpfen, gingen Johann Albrecht (6580 g) und Rudi Mertl (5940 g) an den Haken. Aber den gewinnträchtigsten und gewiss attraktivsten Fisch, einen Hecht mit 3810 g, fing Bernd Engelhardt.

Neben Hecht und Karpfen wurden zahlreiche weitere Fischarten gefangen: Barbe, Schleie, Nase, Aitel, Giebel und Brasse. Unser Angelgewässer Altmühl ist für seinen Fischreichtum bekannt.

Das besondere an diesem Vormittag war das beinahe spätsommerlich anmutende Wetter. So konnte der gemütliche Teil draußen im Biergarten stattfinden, was von den Teilnehmern sichtlich genossen wurde – Schattenplätze bevorzugt.